Warum iPhones in Deutschland deutlich teurer sind

Warum iPhones in Deutschland deutlich teurer sind

IPhone
Ein echtes Billig-Schnäppchen ist ein iPhone der aktuellen Generation bei Apple ohnehin nicht – bei einem Startpreis von mindestens 749 US-Dollar (637 Euro) für das „Einsteiger“-iPhone Xr in der kleinsten Ausführung mit 64 Gigabyte. Doch bei uns in Deutschland kostet das gute Stück stolze 849 Euro. Wie kommt das? Was ist so viel teurer oder kann man den deutschen Apple-Fanboys einfach mehr abknöpfen als denen in anderen Ländern? Neu ist das Verhalten von Apple nicht. Auch in der Vergangenheit hatten sich Nutzer beim Recherchieren von Preisen über den Deutschland-Zuschlag aufgeregt – und auch andere Unternehmen lassen die westeuropäischen Märkte mehr zahlen als bestimmte andere Märkte. Lesen Sie auch Insolvenzversteigerungen Beim Vergleich mit den USA reicht es allerdings nicht aus, die jeweiligen Preise zu vergleichen, weil dort die Mehrwertsteuer je nach Bundesstaat variiert und somit bei vielen Vergleichen noch addiert werden muss. Sie liegt mit bis zu 9 Prozent aber deutlich unter dem deutschen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent für den deutschen Markt. .



Deutsche zahlen 30 Prozent mehr als US-Kunden Die US-Nachrichtenagentur Bloomberg hat die Preise der drei aktuellen iPhone-Modelle, jeweils in der Ausführung mit 256 Gigabyte Speicher, verglichen. Deutlich wird dabei über alle Modellreihen hinweg (Xr, Xs und Xs Max), dass die Deutschen und die Briten in allen Fällen relativ schlecht wegkommen. Denn während das iPhone in den USA am günstigsten ist und in Japan gerade mal jeweils 2 Prozent mehr kostet, sind es in Australien schon zwischen 17 und 18 Prozent mehr, die der Kunde ausgeben muss. In China wird der Kunde mit 28 bis 29 Prozent mehr zur Kasse gebeten, in Großbritannien sind es 30 Prozent mehr. Lesen Sie auch Apple-Smartphone Besonders hoch ist der Aufschlag bei uns mit 32 bis 33 Prozent, je nach Modell. .

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