Surf-Tracking von iPhone-Nutzern: Gericht weist Klage gegen Google ab

Surf-Tracking von iPhone-Nutzern: Gericht weist Klage gegen Google ab

IPhone
Safari ist Apples Standard-Browser auf jedem iPhone. (Bild: dpa, Jan-Philipp Strobel) Für das Umgehen der Cookie-Sperre von Apples Browser Safari will ein britischer Verband einen Milliardenbetrag von Google erklagen. Der High Court in London hat die Sammelklage einer britischen Organisation abgewiesen, die Schadenersatz in Milliardenhöhe von Google einklagen wollte. Der Such-Konzern habe durch Umgehung von Apples Cookie-Sperre persönliche Daten von iPhone-Nutzern gesammelt, lautete der Vorwurf. Man könne sicher argumentieren, dass Googles "angebliche Sammlung, Zusammenführung und Nutzung der auf diese Weise erfassten Daten unrechtmäßig ist", schrieb der zuständige Richter in der Urteilsbegründung, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Kläger hätten aber nicht zeigen können, in welcher Form Nutzer dadurch unter dem britischen Datenschutzgesetz zu Schaden gekommen sind, zudem sei es praktisch unmöglich, zu bestimmen, wie viele Anwender davon tatsächlich betroffen waren. .



Schadenersatz in Milliardenhöhe gefordertDie britische Organisation "Google You Owe Us" ("Google, ihr schuldet uns etwas"), hinter der ein bekannter britischer Verbraucherschützer steht, hat Google im vergangenen Jahr verklagt und Schadenersatz für 4, 4 Millionen Geschädigte eingefordert. Berichten zufolge wurde dabei mit rund 750 Pfund pro Person kalkuliert, also insgesamt einer Schadenssumme in Höhe von rund 3, 2 Milliarden Pfund (umgerechnet rund 3, 7 Milliarden Euro). Man wolle versuchen, die Entscheidung des Gerichtes anzufechten, teilte die Organisation gegenüber der Nachrichtenagentur mit. Die Sammelklage von "Google You Owe Us" wurde nun abgewiesen. Google hatte argumentiert, der Fall liege schon viele Jahre zurück und sei damals "adressiert" worden, die Klage entbehre jeder Grundlage. .

Schreibe einen Kommentar

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *