Verhaltene DRAM-Investitionen

Verhaltene DRAM-Investitionen

Samsung
2019 könnte der DRAM-Aufschwung enden.
Noch laufen die Geschäfte blendend, doch Samsung will den Kapazitätsausbau verlangsamen. Laut der Nikkei Asian Review rechnen Analysten damit, dass Samsung Electronics die Investitionen in neue DRAM-Kapazitäten um 20 Prozent kürzen wolle. Der Grund dafür seien die schleppende Nachfrage im Smartphone-Markt, Nachfragerückgang auch im Sever-Sektor und der Handelskrieg zwischen China und den USA mit noch nicht absehbaren Folgen – der Halbleiter-Superzyklus könnte sich seinem Ende neigen. Marktforscher wie IC Insights und IHS Markit sagen bereits Überkapazitäten und fallende Preise voraus. DRAMeXchange hatte kürzlich den prognostizierten Preisrückgang von DRAM-Speichern im vierten Quartal von minus 3 auf minus 5 Prozent korrigiert.Neuer Rekordgewinn vor allem wegen DRAMsBesonders könnte das den stark zyklischen Speichermarkt treffen, der vom Aufschwung besonders stark profitiert und den Speicher-IC-Herstellern Traumumsätze und -gewinne gebracht hatte. .



Noch sieht die Welt für die Hersteller strahlend aus: Samsung Electronics konnte im dritten Quartal 2018 den operativen Gewinn noch einmal um 20 Prozent auf 17, 5 (15, 4) Billiarden Won steigern und dem Rekord aus dem ersten Quartal (15, 6 Billiarden Won) toppen. Laut der Korea Times hätten die DRAMs dazu nicht weniger als 13 Billiarden Won beigetragen. Der Umsatz kletterte um 4, 7 auf 65 Billiarden Won.Dagegen sind die NAND-Flash-Speicher-ICs bereits in der Abschwungphase angekommen, die Preise sind bereits um rund 30 Prozent gefallen. .. .

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