Microsoft öffnet die Fenster für die neue Elternzeit

Microsoft öffnet die Fenster für die neue Elternzeit

Microsoft
US-Technologiegigant Microsoft kalkuliert mit dem sozialen Kalkül seiner Zulieferer. Neben dem Shareholder Value zählt nun auch Elternzeit.
Zulieferer müssen die Elternzeit ihrer Mitarbeiter finanziell abgelten. Redmond (Washington). Die USA scheint das soziale Gewissen von Arbeitgebern zu entdecken. Und die Companys besonders herauszufordern. .


Der US-Technologiekonzern Microsoft wagt nun einen Vorstoß der besonderen Art und setzt seine Zulieferer mit dem Thema Elternzeit unter Druck.Die Lieferanten des IT-Konzerns in den USA sollen dazu verpflichtet werden, ihren Angestellten mindestens zwölf Wochen bezahlte Elternzeit zu geben.
Die Betonung liegt dabei auf "bezahlt". Die Regelung solle bald für Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten gelten. Und folgendes, wenn auch weiches Kriterium soll gelten: Zulieferer, die "substanzielle" Arbeit für Microsoft ausübten, sollen ihren Mitarbeitern die Elternzeit vergüten, erklärte die Leiterin der Rechtsabteilung, Dev Stahlkopf.Die Angestellten dieser Unternehmen sollen demnach bei Geburt oder Adoption eines Kindes bis zu 1.000 Dollar (855 Euro) pro Woche erhalten."Wir beobachten seit langem, dass die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Vielfältigkeit unserer Beschäftigten zum Erfolg von Microsoft beitragen", schrieb Stahlkopf in einem Blogbeitrag vom Donnerstag zur Begründung.Der Appell an die soziale VerantwortungDas Unternehmen bietet seinen eigenen Beschäftigten ebenfalls eine Reihe von Urlaubs- und Elternzeitregelungen an, die über das normale Maß in den USA hinausgehen. Vor drei Jahren verlangte das Unternehmen schon von seinen großen Zulieferern, den Beschäftigten mindestens 15 Tage bezahlten Urlaub zu geben.Landesweit ist in den USA nur eine unbezahlte dreimonatige Elternzeit für Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten vorgesehen. .

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