Diese 25 Android-Geräte sind schon ab Werk unsicher

Diese 25 Android-Geräte sind schon ab Werk unsicher

Android
Das Sicherheitsunternehmen Kryptowire hat letzte Woche auf der DefCon in Las Vegas bekanntgegeben, dass es nach eingehenden Tests bei 25 Android-Geräten insgesamt 38 Sicherheitslücken gefunden hat. Die Sicherheitslücken betreffen sowohl Einsteiger- als auch High-End-Geräte und kommen direkt mit den Smartphones. Das heißt, dass bereits beim Auspacken des Smartphones die Sicherheitslücke vorhanden ist und Nutzerdaten damit angreifbar sind.Auch interessant: Unsicherheit der Menschen im Netz steigtWelche Geräte und welche Android-Version sind betroffen?Hier sind die betroffenen Geräte von bekannteren Hersteller aufgelistet, sowie die Android-Versionen, unter der die Sicherheitslücken auftreten, in Klammern:Alcatel: A30 (7.0)ASUS: ZenFone 3 Max (7.0), ZenFone V Live (7.0)Doogee: X5 (6.0)Essential: Essential Phone (7.1.1)Leagoo: P1 (7.0), Z5C (6.0)LG: G6 (7.0)Nokia: Nokia 6 (7.1.1)Oppo: F5 (7.1.1)Sony: Xperia L1 (7.0)Vivo: V7 (7.1.2)ZTE: Blade Spark (7.1.1), Blade Vantage (7.1.1), ZMAX Pro (6.0.1), ZMAX Champ (6.0.1)Welche Folgen haben die Sicherheitslücken?Die meisten Attacken, die von Kryptowire getestet wurden, setzen die Installation einer App auf dem Smartphone voraus. Nutzer, die nur Apps aus Googles geschütztem Play Store installieren, sind also in den meisten Fällen nicht betroffen.
Aber gerade angesichts der Ankündigung des Spieleherstellers Epic Games, sein Spiel Fortnite für Android-Geräte nur auf der eigenen Internetseite anzubieten, entstehen für den Nutzer Gefahren, schädliche App aus Versehen herunterzuladen. Um das ....


Der Nutzer muss beim Download nur auf eine fremde Seite umgeleitet werden, die der Originalen täuschend ähnlich sieht und dort die mit Schadsoftware bestückte Apps herunterladen.Laut Angelos Stavrou, dem Gründer von Kryptowire, sind die Sicherheitslücken so fatal, weil die schädlichen Apps oft keine speziellen Berechtigungen benötigen und den Nutzer deswegen nicht mal austricksen muss, um Zugriff auf persönlich Daten zu bekommen. Die Apps nutzen einfach die fehlerhafte Firmware oder vorinstallierten Apps des Herstellers.Abgreifen von Passwörtern und ScreenshotsSchädliche Apps können je nach Gerät verschiedene Auswirkungen haben. Bei ZTE-Geräten können Apps auf SMS, Anruflisten und Systemlogs (Logcat), die sensible Daten wie E-Mail-Adressen und Standort speichern, zugreifen.
Beim G6 von LG können Apps nicht nur Systemlogs lesen, sondern sogar den Nutzer aus seinem Gerät aussperren. Um wieder Zugriff zu erhalten, muss das Smartphone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. .

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