Samsung und Spotify verbünden sich gegen Apple

Samsung und Spotify verbünden sich gegen Apple

Samsung
In seinem Konkurrenzkampf mit Apple hat Samsung einen neuen Trumpf in der Hand: Der südkoreanische Smartphone-Hersteller holt den Musikstreaming-Dienst Spotify ins Boot. Wie Spotify-Chef Daniel Ek am Donnerstag in New York verkündete, soll der schwedische Musikdienst künftig auf allen Samsung-Geräten integriert sein. Dadurch würden Millionen zusätzliche Nutzer einen Zugang zu Spotify erhalten. Am Donnerstag hatte Samsung sein neues Smartphone Galaxy Note 9 präsentiert.Die Spotify-App soll in Zukunft schon vorinstalliert sein, wenn Käufer ihre Geräte – ob Smartphone, Smart TV oder den gerade erst vorgestellten smarten Lautsprecher Galaxy Home – zum ersten Mal einschalten. Über die „Smart-Things“-App können Nutzer ihre Lieder dann über verschiedene Räume hinweg ohne Unterbrechung spielen.Spotify soll zudem der einzige Streamingdienst sein, der über den Sprachassistenen Bixby gesteuert werden kann, wie „The Verge“ berichtet. Wenn Nutzer Bixby künftig nach einem Lied fragen, soll der digitale Helfer automatisch in Spotify danach suchen – auch, wenn der Nutzer die App zuvor noch nie benutzt hat.
Der Musikstreaming-Dienst erhofft sich, dadurch eine neue Zielgruppe zu erschließen. .


Ab wann Spotify ab Werk auf den Samsung-Geräten vorhanden sein wird, war zunächst nicht bekannt. Konkurrenz wird stärkerSpotify versucht schon seit Längerem, die Nutzerzahlen seiner kostenlosen Version zu steigern, um Musikfans in einem zweiten Schritt hinter die Bezahlschranke zu locken. Erst im April stellte Sportify kurz nach seinem Börsengang an der Wall Street ein Update seiner Gratisversion vor.  An der Börse in New York wurde die neue Partnerschaft positiv aufgenommen. Die Spotify-Aktie gewann am Donnerstag zwischenzeitlich fast sechs Prozent gegenüber dem Vortageskurs – der größtes Sprung innerhalb eines Tages seit zwei Wochen. Bei Börsenschluss notierte der Kurs rund 5 Prozent im Plus und bei knapp 187 Dollar je Aktie.
Seit dem Börsengang im Frühjahr konnte das Papier einen Zuwachs von 25 Prozent verzeichnen. .

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