Bakkt: Microsoft und Starbucks investieren in Bitcoin-Start-up

Bakkt: Microsoft und Starbucks investieren in Bitcoin-Start-up

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Bakkt soll eine Infrastruktur für den sicheren Handel mit Bitcoins schaffen.Das Interesse an der Krypto-Währung Bitcoin lässt nicht nach, obwohl die Spekulationsblase im Dezember 2017 platzte und das digitale Zahlungsmittel mehr als die Hälfte seines Werts verlor. Auch Experten sind uneins, in welche Richtung die von starken Schwankungen geplagte Kurve als Nächstes ausschlägt. Jetzt könnten Nachrichten aus der Finanzwelt für eine Korrektur nach oben sorgen: Die New Yorker Börse steigt gemeinsam mit mehreren US-amerikanischen Großkonzernen in das Geschäft ein.Bakkt: ICE gründet Bitcoin-Start-upDie Investitionspartner des Start-up-Unternehmens Bakkt sind keinesfalls Unbekannte: Neben dem Mutterkonzern der New Yorker Börse ICE (Intercontinental Exchange) sind Microsoft, Starbucks und die Boston Consulting Group beteiligt. Die Firmen haben sich das Ziel gesetzt, auf Basis der instabilen Währung Bitcoin einen regulierten Markt zu schaffen und so den Weg für eine breitflächige Adaption des Krypto-Geldes freizumachen. „Wir arbeiten gemeinsam daran, eine offene Plattform zu schaffen, mit der das transformative Potenzial digitaler Aktiva in globalen Märkten und im Handel genutzt werden kann“, erklärt Kelly Loeffler, CEO von Bakkt im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Fortune. Kelly Loeffler ist übrigens die Ehefrau des ICE-Bosses Jeffrey Sprecher. .



Und falls Sie sich gerade fragen, was der Name Bakkt soll: Der ist von „backed“ wie in „asset- backed securities“ („durch Vermögenswerte abgesicherte Wertpapiere“) abgeleitet. Bitcoin: Fünf unglaubliche Zwischenfälle 5 BilderZur BildergalerieBei Microsoft und Starbucks mit Bitcoin einkaufen?Microsoft war bereits früh in den Handel mit Bitcoins eingestiegen und erlaubte Kunden, im Microsoft Store mit dem Krypto-Geld zu bezahlen. Nach dem plötzlichen Wertverlust zwischen Dezember 2017 und Januar 2018 ruderte das Technik-Urgestein jedoch zurück und entfernte die Zahlungsmöglichkeit von der Shop-Seite. Kurze Zeit später kehrte der Service mit diversen Einschränkungen zurück: So müssen Nutzer ihr Guthaben zunächst mit Bitcoins aufladen, dieses steht anschließend für Einkäufe zur Verfügung. Eine (englische) Anleitung gibt es im offiziellen Hilfe-Center. .

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