Microsoft kämpft gegen Big Brother

Microsoft kämpft gegen Big Brother

Microsoft
Brad Smith kennt sich in der amerikanischen Justiz bestens aus. Als Chefanwalt von Microsoft ist er jahrelang als Verteidiger des Softwarekonzerns aufgetreten. Nun will Smith jedoch mit dem Staat zusammenarbeiten.
Es geht dabei um die Frage, wie die Gesellschaft mit künstlicher Intelligenz umgehen soll, wobei Smith die Gefahr von Missbrauch ins Zentrum stellt. Er hat dazu nicht nur ein umfangreiches Arbeitspapier veröffentlicht, sondern sogar ein Buch geschrieben*.Wenn Kameras überall aufgestellt würden und dank komplexen Algorithmen in der Lage seien, in Echtzeit Personen zu identifizieren, dann bringe das einerseits enormes Geschäftspotenzial mit sich. Doch anderseits steige auch die Gefahr eines «totalen Überwachungsstaates». .


Aus Sicht der Wall Street ist der Bereich allerdings sehr viel versprechend. Neben vielen Startups drängen auch Blue Chips wie Microsoft, Amazon und Google in den Bereich vor.Amazon hat bereits Pilotprojekte gestartet, bei denen der Detailhandel dank Computervision neu definiert werden soll.
Die Kunden treten dabei in den Laden, holen sich, was sie wollen, und gehen einfach wieder hinaus. Bezahlt wird online, und zwar vollständig automatisch, zumal die Kameras das Geschehen verfolgen, den Kunden identifizieren und so die Transaktion tätigen. Auch Microsoft hat heuer ähnliche Technologien vorgestellt und will laut eigenen Angaben eine wichtige Rolle in diesem Bereich spielen.Viel Betrieb herrscht auch bei den Startups. .

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